Kunst- und Kulturgut

Die Kantonale Kunst- und Kulturgutsammlung beinhaltet Werke der bildenden Kunst, Staatsaltertümer, archäologische Funde, Münzen und Medaillen, Fastnachtsplaketten sowie Einzelobjekte, die die Kultur des Kantons Uri dokumentieren.

 

Geschichte der Sammlung

Bereits seit Jahrhunderten bewahrt der Kanton Uri Kunst- und Kulturgut auf. Dazu gehören die alten Schlachtenbanner, Kanonen, Harsthörner sowie Siegelstempel und Gerätschaften aus der Verwaltung (Bürogeräte, Vermessungsgeräte, Masse und Gewichte etc.).

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg begann der Regierungsrat, Kunst systematisch anzukaufen. Zuvor sind Kunstobjekte meist in Form eines Geschenks in die Sammlung eingegangen. 1983 wurde die Betreuung der Sammlung dem Staatsarchiv übertragen.

 

Ziele der Kunstsammlung

Die Kunstsammlung des Kantons Uri dokumentiert das Urner Kunstschaffen sowie die Kunst mit Bezug zum Kanton Uri. Daher ist der Schwerpunkt der Sammlung auf Kunstschaffende aus Uri oder solche mit einer engen Beziehung zum Kanton ausgelegt.

  

Woher stammen die Sammlungsobjekte?

Die Sammlungsobjekte stammen aus Schenkungen und Ankäufen. Mit dem Ankauf von Kunstwerken unterstützt der Kanton Uri Urner Künstlerinnen und Künstler und betreibt damit aktive Kunst- und Kulturförderung.
Über die Aufnahme von Objekten in die Sammlung entscheidet die Kunstankaufskommission. Die Kommission wird von sich aus aktiv. Sie besucht Ausstellungen oder Künstlerateliers zur eigenen Information und um Ankäufe zu tätigen.

 

Sammlungsobjekte ausserhalb des Staatsarchivs

Die Objekte der Kantonalen Kunst- und Kulturgutsammlung sind auch ausserhalb der Räumlichkeiten des Staatsarchivs sichtbar. Nach Möglichkeit werden sie im öffentlichen Raum und in der kantonalen Verwaltung ausgestellt oder stehen als Leihgaben für Ausstellungen zur Verfügung. 

 

Archivkatalog, Kantonale Kunst- und Kulturgutsammlung 

 


 
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